|
|
Kurse
|
Das Spiel mit diesem Medium kann
eines der intensivsten Ausdrucksmittel im Theater darstellen, wenn wir ihm nur
erlauben, in seiner selbstverständlichen Präsenz und Komik einen würdevollen
Platz einzunehmen.
Wie auch beim Erzähltheaterkurs
gilt auch hier, dass wir das sind, was wir spielen.
Die Handpuppe ist eine
Verlängerung unseres ureigenen Körpergefühls, ein gegenseitiger Spiegel - Diesem
einen Raum geben, das ist Gegenstand dieses Kurses.
Dieses kleine Wesen, die Handpuppe wird jetzt in unserer Darstellung
glaubwürdiger werden und damit wir, als die Puppenspieler.
Übungen: die blanke Hand und deren Haltung, der Gang damit, die Gangartmöglichkeiten,
der Charakter der Figur, die Bewegungsarten, die aufgesetzte Handfigur, Auf-
und Abgänge, das Spiel mit 2/3 Figuren, die Stimmenvielfalt, das Spiel hinter
der Spielleiste, das offene Spiel.
Für Lehrer, Erzieher, Spieler,
Eltern, Theaterleute, Profis, Amateure:
Für alle, deren Anliegen es ist, ein authentisches Spiel zum Ausdruck
bringen zu wollen.
Und: Es darf gelacht werden!
Intensivtraining je nach
Teilnehmeranzahl sowie Seminardauer. (1 bis 7 Tage)
Übungsfiguren werden gestellt.
Die Intensität einer Erzählung
u.a. in Verbindung verschiedener Rollendarstellungen ist abhängig von der
persönlichen Identifikationsfähigkeit des Protagonisten. Dabei ist es
unwesentlich, ob diese Darstellungsform im Bereich der traditionellen oder
theatralen Erzählform, des Schauspiels, oder des Figurentheaters liegt.
Selbstvergessen einzutauchen in die Rollen und diese als Originale
darzustellen, ist uns immer ein Bedürfnis, wir wollen das Publikum daran
teilnehmen lassen, dass wir das SIND, was wir gerade spielen, anstatt zu
zeigen, wie gut wir etwas spielen können. Auf der Bühne erleben wir uns als
Ganzheit und können Charaktere, Eigenschaften, eigene- aber auch fremde
Anteile, die wir zu unseren eigenen machen, überzeugend darstellen, so dass (als
Nebeneffekt) der Zuschauer sich dabei selbst erkennen und erleben kann. Dieses
bei sich ankommen bedeutet gleichzeitig Selbstvergessenheit und dieses Absurdum
erweitert uns.
In diesem Kurs werden auch
Techniken angewandt (Strassbergmethode, Figurenaufstellung) unsere persönlichen
Erfahrungen und damit verbundene Emotionen auf die zu erzählende Geschichte
oder Rolle zu übertragen und sie auf der Bühne ins Licht zu bringen. Jeder
Teilnehmer bestimmt selbst "wo er abgeholt werden will". Voraussetzung
ist eine Spielidee und die Absicht, diese möglichst authentisch ausdrücken zu
wollen.
Übungsschwerpunkte:
Bühnenpräsenz- Selbstvertrauen- Authentizität- Rollentausch- Stimme- Gestik-
Fokus auf die individuellen Stärken (scheinbare Schwächen können zu Stärken transformieren)
der einzelnen Teilnehmer.
Die Herstellung sowie das Spiel
mit Figuren/Requisiten aus Schaumstoff geben uns neue Möglichkeiten für unsere
Theaterarbeit.
1.
Relativ
zügige Arbeitsschritte bei der Planung und Durchführung
2.
Leicht zu
bearbeitender Baustoff
3.
Leicht auch
im Gewicht, ein Vorzug insb. bei Gastspielbühnen
4.
Große Wirkung
durch großes Volumen, leicht auch beim Spiel
Ob wir
im Bereich des Figurentheaters oder im konventionellen Theaterbereich arbeiten,
es benötigt immer wieder Figuren in unterschiedlichen Größen, oder/und
Bühnenrequisiten und Kulissen, die wir bisweilen ohne "größeren
Aufwand" herzustellen haben.
In
unseren "modern times" kommen den Puppenbauern/-spielern diese
Werkstoffe, die sich auch verbergen in alten Schaumstoffmatratzen, sehr
entgegen. Sie verwandeln diese in neue Wesenheiten und hauchen ihnen eine neue
Bestimmung, in Form von Gestik und Stimme ein. Eine sehr ungewöhnliche
Reinkarnation.
Arbeitsschwerpunkte:
Auswahl des Schaumstoffes, Modell auf dem Papier entwerfen Übertrag auf den
Werkstoff, heraussägen und schleifen mit Maschinen, Konkaven und Konvexen,
Applikationen, Klebetechniken, feststehende Charakterköpfe, Klappmaulfiguren.
Intensivbauprogramm
je nach Einzelprojekt, bzw. Teilnehmeranzahl und Seminardauer (1 Woche)
Zurück zur
Startseite: www.theater-regenbogen.de © Wolfgang Tietz, Haidhof
15, 91322 Gräfenberg